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Gemeinsam mit Organisationen wie Volkshilfe, SOS Kinderdorf, Kinderrechte Netzwerk, Kinder- und Jugendanwaltschaft, Bundesjugendvertretung und Österreichische Plattform für Alleinerziehende hat die Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit (Kinderliga) einen offenen Brief an die neue Bundesregierung für eine dringend notwendige Kinderkostenstudie verfasst, den mehr als 70 Organisationen mitunterzeichnet haben. 

Die letzte Erhebung jener finanziellen Mittel, die Familien für ihre Kinder aufbringen müssen, um deren Bedürfnisse abzudecken, stammt aus 1964. Seitdem hat sich die Ausgabenlage wesentlich verändert. Welche Kosten Familien aktuell für Wohnen, Essen, Kleidung, Wohnraum, Kinderbetreuung und Schule oder auch Freizeit und Urlaub entstehen, ist nicht bekannt. Der offene Brief weist auf die Dringlichkeit hin, den Regelbedarf von Kindern auf einer statistisch zuverlässigen Basis zu erheben, die auch neue technische Errungenschaften der letzten 50 Jahre wie Handys und Computer, die z.B. in Bildungseinrichtungen selbstverständlich vorausgesetzt werden, berücksichtigt. 

 „Wir unterstützen die Forderungen an die künftige Bundesregierung, umgehend eine neue und unabhängige Kinderkostenstudie durchzuführen, welche die aktuellen Aufwendungen für Familien erhebt“, erklärt Dr. Christoph Hackspiel, Präsident der Kinderliga. Nur wenn die finanzielle Lage von Familien neu erfasst wird, können familienpolitische Maßnahmen realistisch geplant werden. Noch immer beziehen sich Familienrecht oder familienpolitische Maßnahmen auf den Regelsatz aus 1964. Für die Berechnung von Unterhaltszahlungen für Kinder wird noch immer diese mehr als 50 Jahre alte Kinderkostenstudie herangezogen. Der tatsächliche Regelbedarf für Kinder liegt inzwischen deutlich über den in den 1960er Jahren erfassten Werten.  

Sozial schwache Familien treffen die steigenden Kosten zur Abdeckung der finanziellen Bedürfnisse von Kindern besonders. In Österreich leben etwa 300.000 Kinder in manifester Armut oder sind armutsgefährdet. Inzwischen ist bewiesen, dass Armut krank macht. Die untersten sozialen Schichten weisen die schwersten Krankheiten auf und sind gleichzeitig mit der geringsten Lebenserwartung ausgestattet. Leben in Armut macht Stress, schwächt die Abwehrkräfte und das Immunsystem. Finanzielle Not, Arbeitslosigkeit oder schlechte Wohnverhältnisse (Feuchtigkeit, Lärm, Abgase) machen krank. Leben am Limit macht verletzlich. „Es ist höchste Zeit, auf die tatsächlichen Lebenslagen von Kindern und Familien einzugehen.Deshalb muss die Durchführung einer neuen Kinderkosten-Erhebung im Regierungsprogramm verankert und budgetiert werden“, bekräftigt Hackspiel die Forderungen des offenen Briefes. 

Offener Brief auf www.kinderhabenrechte.at 

 

Iris wird liebevoll von MOKI-Wien gepflegt und betreut und wir freuen uns sehr, dass am Samstag, den 25.11.2017 bereits zum dritten Mal unter dem Motto "Wir essen firn guatn Zweck" vom Presswaund 2014 Verein das Charity Brat'l Essen bei Heurigen Stefan Wieselthaler veranstaltet wurde. Für „IRIS aus Oberlaa“ wurden an diesem Abend € 6.177,- gespendet! Großartig!

Wir gratulieren unserer Kollegin Stephanie Fabrizii DGKP zum erfolgreichen Abschluss des Universitätslehrgangs Palliative Care Pädiatrie. Die wunderschöne Abschlussfeier fand am Samstag, den 25.11.2017 statt. Eine großartige Leistung für die 30 TeilnehmerInnen, die mit einer wissenschaftlichen Arbeit und Abschlussprüfung gezeigt haben, dass sie sich mit einem schwierigen Thema sehr gut auseinander gesetzt haben.

Tief betroffen mussten wir letzte Woche erfahren, dass Sylvia Dvorak an den Folgen eines Unfalls verstorben ist. 

Sylvia war seit 14 Jahren ein Teil von MOKI-Wien, anfangs in der Pflege, später zuständig für Sponsoring/Presse/Veranstaltungen. Immer gab sie alles, versuchte im Sinne von MOKI-Wien das Beste aus jeder Situation zu machen, gemeinsam haben wir viele Hürden überwunden, Höhen und Tiefen erlebt.


Sylvia war für mich mehr als eine enge Mitarbeiterin, ich lernte sie als lebensfrohen, aktiven Menschen kennen, der mir/uns allen sehr fehlen wird. Mein tiefes Mitgefühl gilt ihrer Familie und Freunden!


Sylvia, wir werden dich nicht vergessen, du wirst immer ein Teil von MOKI-Wien und in unseren Herzen bleiben.
Gabriele Hintermayer   
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Herzlichen DANK dem Shell Mobilitäts-Fonds Austria für die laufenden Unterstützungen!

 

MOKI-Wien setzt sich seit Jahren für die Schulgesundheitspflege ein.

Wir betreuen Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen entweder punktuell (Einschulung der Pädagogen z.B. bei Diabetes) oder dauerhaft. Dabei kommt die MOKI-Wien Pflegeperson entweder 3 x tägl. in die Einrichtung (z.B. katheterisieren) oder ist während der ganzen Schulzeit Vorort (z.B. bei heimbeamteten Kindern).

In unserer Stellungnahme zum Schulreformgesetz fordern wir die Einsetzung einer Schoolnurse.

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SNME/SNME_09935/index.shtml

Heute am internationalen Tag der Pflege möchten wir ganz speziell auf die Probleme in der pädiatrischen Pflege hinweisen: Es besteht ein akuter Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal mit Schwerpunkt Pädiatrie...

MOKI-Wien betreut Kinder vom Frühgeborenen, über das Kind mit Diabetes, bis zum heimbeatmeten, und/oder palliativen Kind/Jugendlichen. Damit die Familien fachlich gut betreut werden, benötigt das Pflegepersonal spezielle Schulungen, Weiterbildungen und ein sehr breites Fachwissen. Das neue Gesundheits- und Krankenpflegegesetz stellt uns diesbezüglich vor große Herausforderungen, da das spezielle Fachwissen nun durch die Organisationen und Träger weiter vermittelt und auch finanziert werden muss. Wir hoffen sehr, dass Entscheidungsträger auf diese ganz speziellen Herausforderungen aufmerksam werden, bis dahin sind wir hier auf Spenden angewiesen.

In der Hauskrankenpflege Pädiatrie geht es nicht  "nur um Pflege", sondern auch darum, Familien (Eltern, Geschwister) bei der Pflege/Betreuung ihres schwerstkranken Kindes zu unterstützen, zu entlasten. Dafür benötigen wir erfahrenes Pflegepersonal und Strukturen!

 Paul MOKI Wien Folder Cover Kopie 3

Wir freuen uns sehr über das Lob und die Anerkennung der Familie Hanel!

 gästebucheintrag fam. hanel

Best of Austria

                                                                                 Wir freuen uns bei den Best of Austria zu sein.

Wir freuen uns, dass wir von einer fachkundigen Jury als "Ort des Respekts 2016" nominiert wurden!

Ort des Respekts
Nominierung